1.    Mitgliederentwicklung

Im Jahr 2012 zählte JOKKO-Connection e.V. elf aktive und keine passiven Mitglieder.

Im Jahr 2013 zählte der Verein neun aktive und vier passive Mitglieder. Somit gab es 2013 – im Vergleich zum Vorjahr – unter den aktiven Mitgliedern fünf Austritte und zwei Beitritte zu verzeichnen sowie vier Beitritte unter den passiven Mitgliedern.

 2.    Öffentlichkeitsarbeit

 Zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit wurde im Jahr 2013 von einem aktiven Mitglied des Vereins – in Zusammenarbeit mit einer Grafikerin – ein allgemeiner Vereinsflyer im Format DIN lang erstellt (Auflage 1000 Stück). Auf der Vorderseite dieses Flyers wurde über die Ziele, bisherigen Projekte und Kontaktdaten von JOKKO-Connection e.V. informiert. Auf der Rückseite befand sich eine Programm-Übersicht der Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013.

Da die Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013 u.a. in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule (MVHS) stattgefunden haben, nutzten zwei aktive Mitglieder von JOKKO-Connection e.V. die Auftaktveranstaltung des MVHS-Programmschwerpunkts “Aufbruch in Afrika” (Herbst/Winter 2013/14), um den Verein und insbesondere die Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013 in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Bei dieser Auftaktveranstaltung, die am 27.09.2013 im Münchner Gasteig stattfand, betreuten die beiden Mitglieder einen Infostand, an dem der allgemeine Vereinsflyer, die Vereinsbeitrittserklärungen, literarische Werke afrikanischer Autor/en/innen, Filme afrikanischer Regisseur/e/innen etc. auslagen. Auf diese Weise konnten viele Informations- und Werbematerialien an Interessent/en/innen verteilt und die Ziele und bisherigen Projekte des Vereins in zahlreichen direkten Gesprächen mit Besucher/n/innen dieser Veranstaltung erläutert werden.

Des Weiteren nutzte JOKKO-Connection e.V. das “Internationale Fest der kulturellen Vielfalt”, um den Verein und insbesondere die Afrikanischen Filmtage 2013 in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Veranstaltet wurde dieses Fest, das am 28.09.2013 auf dem Münchner Odeonsplatz stattfand, vom Ausländerbeirat der Landeshauptstadt München. Vier aktive Mitglieder des Vereins betreuten einen Infostand, an dem der allgemeine Vereinsflyer, die Vereinsbeitrittserklärungen, Programm-Broschüren der Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013,  Ansichtsexemplare literarischer Werke afrikanischer Autor/en/innen, Filme afrikanischer Regisseur/e/innen etc. auslagen. Auf diese Weise konnten abermals viele Informations- und Werbematerialien an Interessent/en/innen verteilt und die Ziele sowie die bisherigen Projekte des Vereins in direkten Gesprächen mit den Besucher/n/innen dieses Festes erläutert werden.

Die Webseite des Vereins (www.jokko-connection.com) wurde im Laufe des Jahres 2013 vom Strato-Baukastenschema auf WordPress (immer noch im Strato-Rahmen) umgestellt. Struktur und Design der Seite wurden dabei größtenteils überarbeitet und teilweise neu erstellt. Herzlicher Dank geht hier an Lisa Witt, die sich als Vereinsexterne ehrenamtlich um die Neugestaltung der Website kümmerte.

 

 4.    Projektaktivitäten

a)    Afrikanische Filmtage vom 2. bis 4. November 2012 in München

Mit finanzieller Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München sowie in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek.

Überblick

Mit den Afrikanischen Filmtagen 2012 fand bereits zum zweiten Mal ein Filmfest in München statt, das ausschließlich Werke afrikanischer Regisseure zeigte. Mit Filmen von vorwiegend zeitgenössischen Regisseuren aus Benin, Kamerun, Marokko, dem Senegal und dem Tschad erreichte dieses Projekt auch 2012 im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek im Kulturzentrum Gasteig ein breites Publikum.

Ansatz

Afrika hat seine Außenseiterposition im heutigen globalen Geschehen längst abgelegt. Umso wichtiger scheint sowohl die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Kontinents, als auch die stetige Annäherung an die Lebenswirklichkeiten unserer Nachbar/n/innen. Kinofilme bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, die scheinbar “fremde” Welt darzustellen, vielmehr  können sie durch das Erzählen von Geschichten zur Grundlage interkulturellen Verständnisses werden. Als künstlerische Ausdrucksform und Mittel der Kommunikation dienen sie dem Erlangen eines höheren Grades an gegenseitigem Verständnis, der gestern wie heute essentiell ist für ein friedliches Zusammenleben in der Welt.

Filmauswahl

Die für die Filmtage 2012 ausgewählten Werke boten, neben der angenehmen und bereichernden Unterhaltung, Einblicke in die jeweiligen aktuellen Realitäten der verschiedenen Länder des afrikanischen Kontinents und der dort lebenden Menschen. Zwar wurde die Verbindung zwischen Europa und Afrika in den meisten Filmen lediglich am Rande explizit thematisiert, doch persönliche Themen wie Liebe und Tod oder die Auseinandersetzung mit Krieg, Migration und der Zukunft Afrikas beschäftigen die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft.

Verlauf

Vor jeder Filmvorführung gab es einführende Worte von den Vereinsmitgliedern von JOKKO-Connection e.V., die den jeweiligen Film in einen größeren Kontext einbetteten, die Regisseure und Filme vorstellten und nach den Vorführungen für Fragen und Antworten zur Verfügung standen. Jede Filmpräsentation begann mit dem Dank an die Förderer und Sponsoren. Alle Filmvorführungen verliefen, dank des professionellen Teams der Münchner Stadtbibliothek/des Münchner Gasteigs, das die gesamte Technik betreute (Vorführgeräte, Mikrofone, Podiumstische, Vortragsbeleuchtung etc.) problem- und störungsfrei.

Rückmeldungen

Nicht nur die angeleiteten Diskussionen nach den Filmvorführungen zeugten vom großen Interesse des Publikums an der Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Europa und Afrika. Auch vor und nach den Vorstellungen wurde außerhalb des Vorführsaals am Büchertisch (mit Werken afrikanischer Autor/en/innen) rege weiter diskutiert.

Gastregisseure

An dieser Stelle soll auf die Bereicherung der Afrikanischen Filmtage 2012 durch die Anwesenheit der beiden Gastregisseure Jean-Marie Teno und Sylvestre Amoussou hingewiesen werden, die zwar vergleichsweise hohe Kosten in unserem Finanzierungsplan verursachten, dafür aber für besonders positives Feedback sorgten. So bekamen die Zuschauer/innen einen Eindruck von den Persönlichkeiten, die hinter den Filmprojekten standen. Indem diese erzählten, wie sie die Filmidee entwickelt und was sie bei ihrer Umsetzung erfahren hatten, wurde auch das Filmerlebnis intensiver und gewann an Aktualität. Themen, die ein fernes Land und eine “fremde” Kultur  betrafen, wurden durch die Anwesenheit der Filmemacher physisch präsent. Das Publikum nutzte die Gelegenheiten, um Fragen zu stellen und erhielt so aus erster Hand wertvolle Einblicke in die Erfahrungswelt afrikanischer Filmschaffender.

Besucher/innen-Zahlen

 

Am  2. November 2012

Kleine Verkäuferin der Sonne     36

Un homme qui crie                         50

Lieux Saints                                    33

Am  3. November. 2012

Faat Kiné                                         120

Africa Paradis                                  130

Am  4. November 2012

Zaϊna                                                41

Tey                                                    34

Les Saignantes                               36

Marketing und Pressearbeit

Im Vorfeld der Filmtage wurde ein Programmflyer erstellt, der in der Auflage 5000 Stück gedruckt wurde. Verbreitet wurde er sowohl über den Verteiler der Münchner Stadtbibliothek, über den Postverteiler des Kulturreferats der Landeshauptstadt München sowie über Mitglieder unseres Vereins, die ihn in Bars, Cafés etc. auslegten. Zudem wurde online auf die Veranstaltungsreihe hingewiesen: In zahlreichen Newslettern und Online-Portalen (z.B. www.afroport.de) sowie auf der Vereinswebsite http://www.jokko-connection.com/african-cinema.html und auf der städtischen Homepage www.muenchen.de. In der Süddeutschen Zeitung erschien ein großer redaktioneller Titel und die Veranstaltungszeitung “In-München” verwies ebenfalls auf die Afrikanischen Filmtage 2012.

Verwendung der Mittel

Ziel unserer Ressourcenverwendung war es, am Finanzierungsplan orientiert zu haushalten und die Mittel nur sparsam und zweckentsprechend zu verwenden. So gingen wir in Verhandlungen mit unseren Partner/n/innen (Filmverleihen etc.). Da unsere Kosten voraussehbar nicht durch Einnahmen zu decken waren, stellten wir sowohl bei der Organisation “Mission Eine Welt” als auch beim Kulturreferat der Landeshauptstadt München einen Antrag auf finanzielle Förderung. Vom Kulturreferat erhielten wir daraufhin eine Zuwendung in Höhe von € 2.500. Leider blieb der Antrag, den wir an “Mission Eine Welt” geschickt hatten, bis Mitte November 2012 unbeantwortet. Da die Filmtage Anfang November vorbei waren und wir zu diesem Zeitpunkt bereits einigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen mussten, hatten wir frühzeitig und vorsorglich damit begonnen, massiv Kosten einzusparen. Letztendlich mussten wir ohne eine Förderung von “Mission Eine Welt” auskommen. Glücklicherweise fielen die Einnahmen durch Eintrittsgelder höher als erwartet aus und so deckten sich die Kosten mit den Einnahmen (Eintrittsgelder, Förderung Kulturreferat) weitestgehend. Geld einsparen konnten wir bei den Vorführgebühren sowie durch hohes Engagement der Vereinsmitglieder bei der Pressearbeit. Die Münchner Stadtbibliothek stellte uns den Vortragssaal im Gasteig zur Verfügung, weswegen keinerlei Kosten für Räumlichkeiten und Filmvorführer/innen anfielen.

b)    Afrikanische Film- und Literaturtage vom 26. Oktober bis 3. November 2013 in München

Mit finanzieller Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und der Giesinger Biermanufaktur und Spezialitätenbraugesellschaft mbH (“Giesinger Bräu”) sowie in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek und der Münchner Volkshochschule.

Überblick

Mit den Afrikanischen Film- und Literaturtagen 2013 fand bereits zum dritten Mal ein Filmfest in München statt, das ausschließlich Filme afrikanischer Regisseur/e/innen zeigte. In Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule konnten auch zwei Lesungen afrikanischer Autoren ins Programm integriert werden. Mit überwiegend aktuellen Film-Produktionen aus Ägypten, Benin, Burkina Faso, Kamerun, Marokko, Sansibar und dem Senegal konnten wir auch dieses Mal im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek im Kulturzentrum Gasteig ein breites Publikum ansprechen.

Ansatz

Da Afrika seine Außenseiterposition im heutigen globalen Geschehen längst abgelegt hat, scheint die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Kontinents unumgänglich. Kinofilme bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, die scheinbar “fremde” Welt darzustellen und so zur Grundlage interkulturellen Verständnisses zu werden. Vielmehr gelingt es dem Kino als künstlerischer Ausdrucksform, dem/der Zuschauer/in Einblicke in ein modernes, facettenreiches Afrika zu geben und so stereotypen Vorstellungen des “dunklen Kontinents” entgegenzuwirken. Als Mittel der Kommunikation bilden die Filme zudem eine Grundlage für interkulturellen Austausch und ein friedliches Zusammenleben in der Welt.

Filmauswahl

Die für die diesjährigen Filmtage ausgewählten Werke boten neben der angenehmen und bereichernden Unterhaltung insbesondere Einblicke in vergangene und aktuelle Realitäten der jüngeren Generationen in Afrika und thematisierten auf unterschiedliche Weisen sozialpolitische Problematiken wie Migration, Krieg, Korruption und sexuelle Belästigung von Frauen. Dies geschah jedoch nie auf einseitige Weise, sondern stets auch um andere Blickwinkel, als den eindimensionalen auf das Leid, bemüht. Die Verbindung zwischen Europa und Afrika wurde dabei meist nur am Rande thematisiert und bewies somit einmal mehr, dass weder europäische noch afrikanische Leben als voneinander unabhängige Welten gedacht werden können.

Lesungen                                                                                                     

Die Lesungen der beiden Autoren Tendai Huchu aus Simbabwe und Samson Kambalu aus Malawi stellten ein besonderes Highlight der Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013 dar. Durch sie erhielten die Zuhörer/innen weitere Einblicke in die Erzählweisen und aktuellen Lebenswelten der beiden in Großbritannien wohnenden jungen Autoren.

Marketing und Pressearbeit

Im Vorfeld der Filmtage wurde eine Programm-Broschüre erstellt und gedruckt (Auflage 6000 Stück). Verteilt wurde sie sowohl über den Verteiler der Münchner Stadtbibliothek als auch über den Postverteiler des Kulturreferats der Landeshauptstadt München sowie über den diesjährigen Mitveranstalter, die Münchner Volkshochschule. Ferner legten einige Vereinsmitglieder Broschüren in diversen Münchner Museen, Restaurants, Cafés, Bars und Kinos aus. Eine kleine Werbeanzeige wurde ins Münchner Print-Magazin “Super Paper” gedruckt. Auch online wurde in zahlreichen Newslettern und Online-Portalen (z.B. www.afroport.de) sowie auf unserer eigenen Webseite http://www.jokko-connection.com/african-cinema.html auf die Filmtage hingewiesen. Ein Veranstaltungshinweis erschien ebenfalls auf der städtischen Homepage www.muenchen.de, in der  Veranstaltungszeitung “In-München” und  deren Internetportalen sowie in der Süddeutschen Zeitung.

Ablauf

Jede Filmpräsentation begann mit wenigen einführenden Worten der Vereinsmitglieder und dem Dank an die Förderer und Sponsoren. Bis auf eine Ausnahme liefen alle Filmvorführungen – dank des professionellen Teams der Stadtbibliothek/des Münchner Gasteigs, das die gesamte Technik betreute (Vorführgeräte, Mikrofone, Podiumstische, Vortragsbeleuchtung etc.) – problem- und störungsfrei. Die einzige Ausnahme stellte die BluRay des Filmes “The African Cypher” dar, die überraschend am Abend der Vorführung nicht funktionierte. Zum Glück standen die Besucher/innen diesem Problem sehr offen gegenüber und es wurde abgestimmt, welcher Film stattdessen gezeigt werden sollte. Die Wahl fiel auf “Un pas en avant”.

Besucher/innen-Zahlen

 

Am  26. Oktober 2013

Otelo Burning                                  42

Andalousie, mon Amour               68

Am 27. Oktober 2013

La Nuit de la Vérité                         30

Am 30. Oktober 2013

Kairo 678                                          64

La Pirogue                                       119

Am 1. November 2013 

Zamora                                             39

Quartier Mozart                               82

Am 2. November 2013

Un pas en avant                             52

Am 3. November 2013

Un pas en avant                             29

Death for sale                                  16

Gastregisseurin

Eine besondere Bereicherung für die Afrikanischen Film- und Literaturtage 2013 war die Anwesenheit der Regisseurin Régina Fanta Nacro aus Burkina Faso. So bekamen die Besucher/innen einen Eindruck von der Persönlichkeit, die hinter dem Film “La Nuit de la Vérité” steht und erfuhren Genaueres zur Entwicklung der Filmidee, deren Umsetzung sowie auch zu den autobiographischen Hintergründen. Dadurch wurde das Filmerlebnis intensiver. Themen, die ein fernes, fiktives Land und eine “fremde” Kultur betrafen, wurden physisch präsent. Das Publikum nutzte die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und erhielt so wertvolle Einblicke in die Erfahrungswelt einer afrikanischen Filmschaffenden.

Rückmeldungen

Das Ziel, ein breites Publikum anzusprechen, ist uns auch im Jahr 2013 gelungen. Menschen unterschiedlichster kultureller und sozialer Hintergründe erschienen ebenso wie Jung und Alt. Die Gespräche mit den Zuschauer/n/innen am Büchertisch vor dem Vortragssaal im Anschluss an die Filmvorstellungen zeigten erfreuliche Resultate: Ob überwältigt, amüsiert oder betroffen – stets verließen die Besucher/innen offensichtlich beeindruckt vom Gesehenen den Filmsaal, stellten uns Fragen oder tauschten sich in kleinen Gruppen untereinander aus. Dass es dabei nicht nur um inhaltliche Fragen zu den im jeweiligen Film behandelten Thematiken ging, sondern stets auch die eigenen filmischen Seh- und Erzählgewohnheiten hinterfragt wurden, freute uns besonders. Nicht selten besuchten Gäste mehrere Filme und zeigten ebenfalls großes Interesse an den nächstjährigen Filmtagen. Die Filmauswahl schien in ihrer Vielfalt gelungen zu sein, da das Publikum stets bunt gemischt war: So kamen Schüler/innen, Student/en/innen, Senior/en/innen, Menschen, die noch nie einen Film aus Afrika gesehen hatten und solche, die sich z. T. seit etlichen Jahren für diesen Kontinent interessieren, Afrikaner/innen aus den verschiedensten Ländern, Mitglieder des Panafrikanischen Kongresses, Kinofans sowie Münchner/innen aus der Kultur- und Migrationsarbeit. Der insgesamt positive Verlauf, die bereits eingetroffenen Anfragen nach kommenden Afrikanischen Filmtagen, die vielen Besucher/innen und das große Lob, dass wir erhalten haben, ermutigte uns dazu, die Afrikanischen Filmtage im nächsten Jahr erneut zu organisieren.

Verwendung der Mittel

Ziel unserer Ressourcenverwendung war es, am Finanzierungsplan orientiert zu haushalten und nur sparsam und zweckentsprechend die Mittel zu verwenden. Mit dieser Einstellung gingen wir in die Verhandlungen mit den Filmverleiher/n/innen und versuchten gleichzeitig, die Kosten für die Pressearbeit auf einem angemessenen Level zu halten.

Durch die Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule wurden die anfallenden Kosten für die Einladung der Regisseurin und der beiden Autoren, die im zeitlichen und örtlichen Rahmen der Filmtage 2013 Lesungen hielten, von dieser übernommen. Die Münchner Stadtbibliothek stellte uns den Vortragssaal im Gasteig zur Verfügung, weswegen keinerlei Kosten für Räumlichkeiten und Filmvorführer/innen anfielen. Zudem erhielten wir vom Kulturreferat eine Zuwendung in Höhe von 2000€. Aus diesen Gründen war es uns möglich, die diesjährigen Filmtage allein durch die Einnahmen sowie die vom Kulturreferat beantragte Zuwendung und einer Spende von “Giesinger Bräu” (200€) ohne weitere Förderer zu bewerkstelligen.

 

 4.  Finanzen (mit vorläufigen Zahlen)

Die Beitragseinnahmen (inklusive Spenden) entwickelten sich positiv.

Beiträge und Spenden 2012                                           170,00€

Beiträge und Spenden 2013                                           425,00€

Grund dafür waren insbesondere die Einzelspenden zweier passiver Vereinsmitglieder. Die Kosten konnten reduziert werden.

 

Bank, Notar, Gericht, Webseite    2012                          228,78€
Bank, Notar, Gericht, Webseite    2013                          159,24€
Dies entspricht in etwa den gesunkenen Notar- und Gerichtskosten.

Bei den Afrikanischen Filmtagen 2013 wurden die gesunkenen Zuwendungen des Kulturreferats (500€ weniger im Vergleich zu 2012) durch die Ticketverkaufs-Einnahmen kompensiert.

Kulturreferat 2012                                                              2500,00€

Einnahmen Filmtage 2012                                              2078,50€

 

Kulturreferat 2013                                                              2000,00€

Einnahmen Filmtage 2013                                                2979,52€

Giesinger Bräu                                                                        200,00€

Auch bei den Filmtagen hat sich die Kostenseite minimal günstig entwickelt. Da die Buchhaltung hierfür noch nicht abgeschlossen ist, kann es sich nur um vorläufige Zahlen handeln.

Aufwände Filmfest 2012                                                        4477,48€

Aufwände Filmfest 2013                                                     ~ 4300,00 €

Damit haben wir in beiden buchhalterischen Bereichen, dem ideellen Bereich der Vereinsverwaltung als auch im Zweckbetrieb, ein Plus erwirtschaftet. JOKKO-Connection e.V. geht  vermutlich mit einem Gewinn von ca. 1000€ ins nächste Jahr.

 

 5. Ausblick 2014

Wie auch in den letzten Jahren wollen wir die Afrikanischen Filmtage im Jahr 2014 erneut im Münchner Gasteig realisieren. Voraussichtlich werden sie vom 29.10 bis zum 01.11.2014 stattfinden. Zudem wollen wir an Kooperationen mit anderen Afrikanischen Filmfestivals (z.B. in Köln, Saarbrücken und Bayreuth) kooperieren.

Neue Projekte, die ab 2014 im Rahmen von JOKKO-Connection e.V. umgesetzt werden sollen:

a)    Groß & Klein in Köln und Lille (ein intergenerativ – interkulturelles Projekt von Nicolas Renault, Inga Loevenich und Ira Diagne)

Für eine Gruppe von 20 bis 25 Teilnehmer/n/innen (Großeltern und ihre Enkelkinder aus Köln und Umgebung) veranstalten wir im Frühling 2014 künstlerisch-ästhetische Stadterkundungen der Partnerstädte Köln und Lille (Frankreich). Hierbei orientieren wir uns an Künstler/n/innen der Urban-Interventions-Szene (im Besonderen Erwin Wurm). Die Resultate (one minute sculptures der Paare) werden anschließend in einer Fotoausstellung in Köln präsentiert.

Projektziele sind die Stärkung der Bindung zwischen Großeltern und ihren Enkeln (Generations-Austausch, sowie ein interkultureller Austausch: Köln/Lille).

Anmerkung: Da wir die komplette finanzielle Förderung noch nicht gesichert haben, besteht die Möglichkeit, das Projekt auch (um Kosten zu sparen) nur in Köln durchzuführen.

 

b)   Repair Café (von Petra Kehde-Lüttgering)

Was macht man eigentlich mit einem kaputten Toaster oder mit einem löchrigen Pullover? Wegwerfen oder reparieren? Beim Repair Café geht es darum, Dinge, die kaputt sind, nicht sofort zu entsorgen, sondern erstmal zu schauen, ob und wie sie sich noch reparieren lassen. Weg von der Wegwerfgesellschaft! Die Idee eines Reparatur-Cafés stammt aus den Niederlanden, wo es schon zahlreiche Repair-Cafés gibt. Wie auch auf www.repaircafe.de beschrieben wird, basiert das Repair Café auf einem Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept. Ehrenamtliche Helfer/innen unterstützen die Teilnehmer/innen dabei, so viel wie möglich selbst zu reparieren.

Grundsätzlich freuen wir uns immer über neue Projektideen – sowohl von unseren Mitgliedern als auch von Außenstehenden – die im Rahmen von JOKKO-Connection e.V. umgesetzt werden können.

 

München, den 16.02.2014

Verfasst von: Pascal Ciampi, Ira Diagne, Ines Rehm, Leni Senger